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Gedicht - VII.


 


 

Der Kalendermann spricht


Mit zagem Finger klopf´ ich an,
Ihr guten Leute aufgetan,
Gebt mir ein Plätzchen, schlicht und klein,
Will euch von Herzen dankbar sein.

Auf meinem Rücken ruht ein Jahr,
Das hat der Tage wunderbar,
Bald sind sie licht wie Himmelspracht,
Dann wieder dunkel wie die Nacht.

Woher ich komm´ und wer ich bin?
Ein Wandersmann mit leichtem Sinn,
Ich stamme aus der Erden Grund,
Und sing ein Lied zu jeder Stund´.

Nicht´s ist des Leben Tränen wert,
Wenn´s Dir auch manches Leid beschert,
Denn kaum verweht der Wiege Traum,
Umfängt Dich schon des Grabes Raum.

So kurz ist Erdentag und Jahr,
Ich stell´ nur eine Spanne dar,
Zwölf Monde währt ihr krages Glück,
Dann sinkt sie in das Nichts zurück.

Die Zukunft schläft in meiner Hand,
Ich trag´ sie durchs das ganze Land -
Gebt mir ein Plätzchen, schlicht und klein,
Will euch von Herzen dankbar sein!
 

 



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