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1. Hähnchen
Hähnchen oder auch
Jungmasthähnchen genannt, sind meist 9-12 Wochen alte Jungtiere beiderlei
Geschlechts. Dieses zarten Geflügel darf nicht über 1.200 g wiegen. Ein
Hähnchen ist meist für zwei Personen ausreichend, wird es jedoch gefüllt
serviert, dann reicht es für 3-4 Personen.
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2. Poularde
In der klassischen
Küche ist die Poularde ein junges gemästetes Brat-Hähnchen oder
Brat-Hühnchen ab 1.200 g. Poulardenfleisch ist hell, wohlschmeckend,
aromatisch sehr zart und saftig. Das Idealgewicht einer Poularde liegt
zwischen 1.500 g und 2.200 Gramm. Es ergibt je nach Größe und Zubereitung,
4-6 Portionen.
3. Kapaun
Kapaune sind
männliche kastrierte und aufwendig Gemästete Hühner, die ein Gewicht von
2.500 - 3.500 Gramm erreichen. Das Fleisch ist ebenfalls sehr zart und
aromatisch.
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4. Bresse - Poularde
Diese aus
Frankreich stammende Poularde ist wegen ihrer besonders guten Qualität
bekannt. Sie ist relativ teuer, da sie im Freiland mit hochwertigem
Getreide aufgezogen wird.
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5. Suppenhuhn
Bei diesem
Geflügel handelt es sich um ein etwa zwei Jahre alte Legehennen. Sie sind
zum Braten viel zu zäh, allerdings durch langes Kochen ergeben sie eine
aromatische Brühe oder Suppe. Suppenhühner wiegen durchschnittlich 1.500 g
- 2.000 Gramm, das ist ausreichend für eine Brühe von 1-1½
l. Das Fleisch ist relativ Fett und zäh.
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6. Stubenküken
Die kleinen
Hähnchen sind etwa 6 Wochen alt und wiegen 350 - 500 Gramm. Man rechnet
pro Person ein Stubenküken. Das Fleisch ist sehr zart und hell. |
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7. Ente
Junge Enten wiegen
etwa 2.000 Gramm, verkauft werden sie mit einem Gewicht von 3.000 g. Die
beste Zeit für Enten ist die Spanne von Oktober bis Januar.
Entenfleisch ist sehr Fetthaltig, doch durch langes Braten brät sich das
Fett aus, dabei sollte die Haut vor dem Braten mit einer Gabel mehrmals
eingestochen werden.
Enten enthalten wenig Fleisch, es ist aber sehr aromatisch.
Besonders mager und wohlschmeckend sind die 2.500 g - 3.500 Gramm schweren
Flugenten.
Die aus Frankreich stammende Barbarie-Ente ist eine Züchtung aus Haus und
Wildente und ist weniger Fett als eine normale Hausente.
Pro Person berechnet man so um die 500-750 Gramm Entenfleisch.
8. Wildente
Aus der
deutschen Jagd sind sie von Oktober bis Dezember zu erwerben. Allerdings
wirklich gut schmecken nur ganz junge Tiere.
Junge Wildenten sollten wie alles Wildgeflügel nur ganz frisch sein und
dürfen nicht lange gelagert werden.
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9. Gans
Besonders zart und
weißfleischig sind Frühmastgänse. Sie kommen spätestens als Fünfmonatige
mit einem Gewicht von bis 4.000 g auf den Markt.
Mastgänse dagegen werden im Alter von 6-9 Monaten mit einem Gewicht von
etwa 7.000 g angeboten. Diese sehr beliebte Gattung wird gerne als
Weihnachts- oder Martinsgans verkauft. Mastganszeit ist zwischen
Spätherbst und Winter.
Die Gans verfügt über einen ganz beträchtlichen Fettanteil, allerdings
ganz ohne Fett ist die Gans nur halb so gut. Gänsefleisch sollte man
während des Bratens immer wieder an verschiedene Stellen mit einem
Holzstäbchen anstechen, um so den Fettgehalt ein wenig zu reduzieren.
Die Gans hat den höchsten Fettanteil unter allen Geflügelarten.
Eine Gans von etwa 5.000 g reicht gut für 8 Personen, für 4 Personen
reicht dagegen eine Gans von 2.000 - 3.000 g.
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10. Pute/Pockerl
Dieser Vogel wird
auch noch unter dem Namen Truthahn, Truthenne, Indian oder Welschhahn
angeboten.
Gourmets schätzen ihn wegen seiner verschiedenen Fleischsorten. Die einen
bevorzugen das helle, zarte Brustfleisch und die anderen lieben das
dunkle, kräftig schmeckende Schenkelfleisch.
Ein ausgewachsenes Tier bringt es bis auf 10 Kilogramm und Baby-Puten auf
2.000 - 4.000 Gramm. Zum Braten sollten eher die jungen Tiere verwendet
werden. Putenfleisch ist sehr mager und kalorienarm.
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11. Taube
In Feinkostläden erhält man diese Vögel, mit zartem, feien Fleisch, als
Zucht- und auch als Wildtauben. Wildtauben sind, wie alles Wild,
geschmacklich viele intensiver und zarter.
Zum Braten oder Grillen sollten allerdings nur junge Tauben genommen
werden und zwar am besten im Frühjahr, denn in dieser Zeit sind sie
besonders schmackhaft. Ältere Tauben eignen sich gut für Suppen und
Ragouts.
Für 4 Personen benötigt man ca. 6 ungefüllte oder 4 gefüllte Tauben.
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12. Fasan
Fasane dürfen nur vom 1. Oktober bis zum 15. Januar gejagt werden.
Gourmets zählen zu Recht den Fasan zum edelsten Federwild, denn sein
zartes Fleisch und sein Wildaroma machen ihn sehr begehrenswert. es ist
ratsam einen abgehangenen Vogel zu kaufen, denn erst dann hat er sein
Wildaroma entwickelt.
Hausfasane (gezüchtete) sind fleischiger und schwerer als Wildfasane., ihr
Fleisch ist fetter und schmeckt auch weniger intensiv nach Moschus. Sie
werden im Alter von 18-25 Wochen geschlachtet und wiegen dann meist
zwischen 1.000 und 1.500 Gramm
Da Fasanenfleisch recht trocken sein kann, wird er oft mit einer saftigen
Füllung ausgestopft.
Man rechnet 1 Fasan für 2 Personen, gefüllt reicht er für 3-4 Personen.
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13. Wachteln
Sie sind die
kleinsten Vertreter des Wildgeflügels. Sie haben ein schmackhaftes
köstliches und aromatisch zartes Fleisch das als Delikatesse gilt. Ihre
kleinen Essbaren Eier wiegen meist unter 10 g. Wachteln sind dicke kleine
Zugvögel. Zuchttiere wiegen meist zwischen 150 und 300 Gramm.
Man rechnet 2-3 Wachteln pro Person.
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14. Rebhuhn
Frische Rebhühner
sind nur im Herbst zu bekommen. Es ist unbedingt darauf zu achten das die
jungen Tiere gut abgehangen sind. Sie eignen sich am besten zum Braten.
Ältere Tiere sind für Pasteten, Eintöpfe und für Suppen verwendbar, müssen
jedoch 2-3 Stunden gekocht werden. Rebhühner werden wie Fasanengerichte
zubereitet.
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15. Perlhuhn
Perlhuhn kann wie
Fasan, Rebhuhn oder Huhn Zubereitet werden. Es wird häufig gefüllt und
anschließend gebraten oder geschmort. Das Fleisch ist zart und saftig und
schmeckt ein wenig nach Moschus. Junge Perlhühner, die unter ein Kilo
wiegen sind besonders delikat.
Pro Person rechnet man ein halbes Perlhuhn.
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