Home
Nach oben
Geografische Lage
Geschichte
Neue Nachrichten
Anzeigen
Neue Inhalte
HOG
Brauchtum
Bildergalerie
Forum
Gästebuch
Links
Kontakt
Sonstiges
Suchen
Disclaimer
Seiteninhalt

 

 

 

Türkenherrschaft



Die Türkenzeit und ihre Kriege

Die Türken fielen das erste mal im Jahre 1389 in Syrmien (Ungarn) ein, und drangen von dort aus 1396 sogar bis weit ins Temescher Gebiet vor und verwüsteten dabei sehr große Teile des Banats. Die Gefahr der dauernden Besetzung des ungarischen Hoheitsgebietes zeichnete sich erstmals ab. Um ihr zu begegnen wurde der berühmteste Krieger seiner Zeit, Johann Hunyadi, von König Wladyslav III. aus Polen, zum Temescher Grafen und zum Kapitän von Belgrad erhoben. Die Wahl erwies sich als richtig, denn als im Jahre 1457 Sultan Mehmed II. mit 150.000 Soldaten Belgrad belagerte, schlug Hunyadis Heer sie in die Flucht. Bei dieser Schlacht sollen damals ca. 24.000 Türken ihr Leben gelassen haben. Damit war für weitere siebzig Jahre die Unabhängigkeit Ungarns sichergestellt. Die Magyaren mussten diesen krönenden Sieg allerdings bitter bezahlen. Ihr Held Joh. Hunyadi starb in seinem Lager drei Wochen später an der Pest. (11. Aug.1456).
 

Hunyadi Johann
*1407  †1456

König Wladyslaw III.
Ulaszlo I. von Ungarn
*1424  †1444

Ladislaus Postumus
König Ladislaus V.
*1440  †1457

  Corvinus Matthias
(eig. Hunyadi)
*1443  †1490


Nach dem plötzlichen Tod von König V. Ladislaus Postumus wird 1458, sozusagen in Nachfolge seines Vaters Johann Hunyadi, der erst 15-jährige Matthias Corvinus eigentlich Hunyadi, zum König von Ungarn gekrönt. Bei seiner Krönung machte Matthias sich Friedrich III. zum Feind, welcher gleichfalls die ungarische Krone beanspruchte. Friedrich konnte vor allem auf den Adel Westungarns zählen welche ein Hunyadi-Königtum mehrheitlich ablehnten.

Nach dem Tod von König Albrecht 1439 (Ladislaus wurde erst drei Monate nach dem Tod seines Vaters geboren) nahm sich Graf Ulrich II. von Cilli seiner Witwe Elisabeth an, und leitete die Krönung des Neugeborenen Ladislaus Postumus. Trotzdem wählten die ungarischen Stände den Jagiellonen Wladislaw III. im Jahre 1440 zum König von Ungarn. Elisabeth ließ den Säugling dennoch krönen und floh mit ihm zu Kaiser Friedrich III. unter dessen Obhut er dann während seiner Unmündigkeit stand. - Ladislaus war von Geburt an Herzog und Doppelkönig von Ungarn und Böhmen. -

Doch sein Königtum war sehr umstritten. Nach dem Tod von Wladislaw III. am 10. November 1444, fiel in der Schlacht von Warna, wurde der vierjährige Ladislaus nun endlich König von Ungarn. Als Reichsverweser wurde Johann Hunyadi eingesetzt. Es folgte eine Fehde zwischen den Hunyadis und den Cillis. 1446 plünderte Johann Hunyadi die Gebiete der Cillis in Kroatien-Slawonien. 1452 zwang er Friedrich III. zur Herausgabe von Ladislaus und wurde somit König von Ungarn. Am 28. Oktober 1453 wurde Ladislaus zum König von Böhmen gekrönt und die Regentschaft dort wurde von Georg von Podebrad übernommen.

Ladislaus versuchte den Zerfall der Zentralgewalt und die Türkengefahr aufzuhalten.

Nach dem Sieg bei Belgrad (22.7.1457) über das Heer von Sultan Mehmed II. floh Ladislaus Postumus zusammen mit dem gefangenen Sohn Hunyadis, Matthias, über Ofen nach Prag.

In Ofen ließ er den ältesten Sohn von Joh. Hunyadi, Ladislaus Hunyadi enthaupten, welcher Ulrich von Cilli ermordet hatte. Vor der darauffolgenden Empörung floh er nach Prag.

1457 wurde Ladislaus, vor seiner geplanten Hochzeit, vermutlich von seinem Reichsverweser Podebard ermordet. Sein Nachfolger in Ungarn wurde Matthias Hunyadi/Corvinus, in Österreich Friedrich III. und in Böhmen Georg von Podebard.
 

 

Sultan Fathi Mehmed II.
*1430  †1481

 Graf Ulrich II. von Cilli
*1406  †1456

György  Dósza
*1470  †1514


Matthias stellte - vor allem wegen der drohenden Türkengefahr - ein Heer von ca. 50.000 Mann auf. Nach verschiedenen Siegen gegen die Türken erreichte das Gebiet der Stephanskrone unter ihm seine größte Ausdehnung. Es reichte von Lausitzen bis ins heutige Bulgarien. Die Kämpfe gegen Friedrich III. dauerten derweil noch an. 1485 konnte Matthias Wien erobern, wo er bis zu seinem Lebensende residierte.

Die sich in diesem Jahrhundert häufenden Einfälle der Türken sind auch die Folge eines schwachen ungarischen Staatswesen, das von habsüchtigen und eigennützigen, Adligen tyrannisiert und ausgebeutet wurde. Die Situation der verelendeten Bauern war durch die Türkeneinfälle, aber auch wegen der Unterdrückung durch den ungarischen Adel so hoffnungslos, das sich die Bauern in Scharen dem siebenbürgischen Führer des ungarischen Kuruzenaufstandes (1514) György Dósza, anschlossen. Der Hass der Bauern war bereits so groß, das sie unterschiedslos die Adligen und Priester, denen sie habhaft werden konnten töteten. Ebenso grausam verfuhren die adligen Sieger, als der Aufstand durch Johann Zapolya niedergeschlagen wurde. Nicht nur wurden Dósza und seine engsten Gefolgsleute unter grässlichen Martern hingerichtet, sondern auch Frauen und Kinder der aufständischen Bauern, wurden durch Strang und Hunger getötet. Die darauf folgende noch härtere Unterdrückung der Bauern war nun die Leibeigenschaft.
 

Sultan Süleyman I.
der Prächtige
*1495  †1566

König Ludwig II.
von Ungarn
*  †1526

Johann Zápolya
*1487  †1540


Unter dem seit 1520 herrschenden Sultan Süleyman I., der Prächtige, wurde das Königreich Ungarn nun zum Ziel der osmanischen Expansionspolitik. Im Jahre 1521 nahmen die Türken zum ersten mal die Festung Belgrad ein (damals noch Teil von Ungarn) auf welche dann die entscheidende Schlacht von Mohács (29. Aug. 1526) folgte. Nach der Ersten großen Schlacht bei Mohács in welcher der junge ungarische König Ludwig II., sieben Bischöfe, 500 Magnaten und 22.000 Mann gefallen sind, konnte Ungarn den Türken keinen Widerstand mehr leisten. Vor allem der südliche Teil des Reiches des Banats war nun schutzlos den Vorstößen der Osmanen ausgeliefert.
 


"Auffindung des Leichnams König Ludwig II. - von Ung."
gemalt von Bertalan Székely


Schuld an dieser schrecklichen Niederlage trug auch der Fürst von Siebenbürgen Johann Zápolya der sein eingreifen in das Geschehen verzögerte. Noch vor dem 20. Aug. stand er mit 40.000 Mann bei Temeschburg. Am 29. Aug. 1526 als die Schlacht stattfand war er erst bei Szegedin. Nach der verheerenden Schlacht bei Mohács stellte er sich in den Dienst der Türken, mit der Absicht, auf den ungarischen Thron zu steigen. Joh. Zápolya wurde am 11. Nov. 1526 zum König von Ungarn gekrönt. (Gegenkönig zu Ferdinand I.)

Durch die Niederlage von Mohács verlor Ungarn seine Rolle als militärische Macht, und das Land wurde sogar politisch aufgeteilt. Der südliche Teil des Landes befand sich unter osmanischer Herrschaft, während das von Ferdinand I. regierte westliche Restungarn von Österreich beansprucht wurde. Siebenbürgen und das Banat galten zwar als autonom, befand sich aber ständig unter dem Einfluss der Türken (oder wie 1551 unter Österreich).
 

 

Maria von Österreich
*1505  †1558

König Ferdinand I.
*1503  †1564

Joh. Sigismund
Zápolya
*1540  †15171


Zur gleichen Zeit rief die Witwe von Ludwig II., Maria von Österreich, den Reichstag nach Komárom ein, und ließ ihren Bruder Ferdinand I. von Österreich auch zum König von Ungarn wählen, zeitgleich wurde die Wahl von Joh. Zápolya als nichtig erklärt. Der Temescher Comes Perényi Peter der ein Anhänger des Siebenbürger Fürsten Johann Zápolya war schwankte zwischen den beiden. Als 1527 Ferdinand I. zum König von Ungarn gekrönt wurde trat Perényi nun in den Dienst des Königsein und wurde bald zum Kanzler ernannt.

Der Streit zwischen Fürst Zápolya und König Ferdinand I. dauerte elf Jahre lang und endete 1538 mit dem Großwardeiner Vertrag. Demnach soll jeder der beiden seine königliche Macht in jenem Gebiet ausüben, das ihm 1538 unterstellt worden war. So war nun Zápolya König über Siebenbürgen und das Banat und Ferdinand I. König über Restungarn.

Es wurde aber festgelegt, das diese Gebiet nach Zápolyas Tod an Ferdinand I. zurückfallen. Im Jahre 1540 starb Johann Zápolya, nachdem er noch von der Geburt seines Sohnes Joh. Sigismund, erfahren hatte. Seine Witwe Isabella, missachtete jedoch diesen Vertrag und ließ ihren Sohn in Absprache mit ihren Verbündeten, bei dessen Taufe zum König Ungarns Krönen. Der Tod von Johann Zápolya wurde von dessen Witwe Isabella jedoch noch lange verschwiegen.

Als Ferdinand I. sein Recht mit Waffengewalt durchsetzen wollte, brach Sultan Süleyman I. unter dem Vorwand, den Waisen zu schützen, erneut in Ungarn ein. Als Süleyman im Jahre 1541 Buda besetzte, wurde Ungarn dreigeteilt. Am 4. Sept. 1541  erließ er eine Verordnung, wonach Siebenbürgen und das Banat als eine türkische Provinz (Sandschak) und dem Sohn Zápolyas geschenkt wurden, dieser wurde nun Ban von Siebenbürgen. Die Macht übte bis 1551 der Bischof von Großwardein György Martinuzzi aus. Nach dessen Tod übernahm seine Mutter Isabella (1551 bis 1559) die Macht, sie war die Tochter von Zygmund des Alten aus Polen.

Mit diesem Akt beginnt der Untergang des Banats, die Türken hatten von nun an die Einverleibung des Banats ins Osmanenreich vor Augen, bald sollte ihnen der Anlass geliefert werden.
 

Kardinal György
Martinuzzi
*1482  †1551

Isabella Jagiello
Zápolya
* 1519  †1559


Kardinal Martinuzzi drängte Isabella Zápolya bald zur Erfüllung des Vertrages von 1538, und zur Abgabe Siebenbürgens und des Banats an Ferdinand I. Dafür sollte sie einen Ausgleich erhalten. Als der Sultan dies erfuhr, ließ er sein Heer unter der Führung von Pascha Mustafa Sokoli von Buda, von Ungarn aus in das Banat einfallen. Dieser eroberte mehrere Burgen und Festungen, darunter waren auch Tschand, Lippa und Schoimosch. Im Okt. 1551 begann er mit der dann mit der Belagerung von Temeschburg. Die Festung die durch Ferdinand I. den Kaiserlichen gehörte, ist damals vom letzten Temescher Comens und Festungskommandanten Stefan Losonczy verteidigt worden. Am 16. Okt. 1551 wurde die Festung gestürmt. Da die Lage bald sehr kritisch wurde rief man auch General Castaldo mit seinen spanischen und deutschen Söldnern zur Hilfe. Schließlich gaben die Türken am 27. Okt. 1551 ganz überraschend die Belagerung auf und zogen sich zum Überwintern nach Belgrad zurück.
 


Die I. Belagerung Wiens

Im Jahre 1529 (27. Sept. - 14. Okt.) belagerten die Türken zum ersten mal die Festung Wien, wobei sich die Verteidiger der Stadt gegen die Belagerer behaupten konnten. Süleyman I. mobilisierte eine große Streitmacht, die am 10. April von Konstantinopel aus Richtung Wien aufbrach. Auf dem Weg durch Südosteuropa wuchs das osmanische Heer durch den Anschluss zahlreicher Garnisonen immer stärker an. Nicht nur osmanische sondern auch ungarische Kämpfer schlossen sich ihm an. Der Vormarsch durch Ungarn wurde stark verlangsamt, da ein Strassennetz praktisch nicht existent war und schwere Regenfälle den Boden aufgeweicht hatten. Deshalb trafen erst fünf Monate nach dem Aufbruch die ersten osmanischen Einheiten in der Umgebung Wiens ein. Ein Trupp von 20.000 Akinçi (Stürmer) begutachteten das Umland von Wien. Die osmanische Streitmacht umfasste damals möglicherweise um die 250.000 Menschen, die jedoch mehrheitlich dem Tross angehörten. Der wahrhafte Teil des Heeres war um die 80.000 osmanische und 6.000 ungarische Kämpfer. Neben zahlreichen anatolischen Reitern (Sipahis) umfasste das Heer fast 20.000 Janitscharen. Der katastrophale Zustand der ungarischen Strassen hatte verhindert, dass das osmanische Heer seine schwersten Geschütze nach Wien transportieren konnte, so das nur 300 leichte Kanonen aufbieten konnten. Auf dem Weg nach Wien wurden die Truppen noch von 22.000 Kamele und Lasttiere begleitet.

Wien wurde von der Stadtgarnison, einer städtischen Miliz und von mehreren Hundert deutschen und spanischen Söldnern verteidigt. Insgesamt konnte die Stadt etwa 22.000 Fußsoldaten und 2000 Reiter aufbieten. Die Zahlenmäßige Überlegenheit der Belagerer war jedoch erheblich. Erzherzog Ferdinand von Österreich hatte das innerlich zerstrittene Heilige Römische Reich um personelle Unterstützung gebeten, die aber größtenteils ausblieb. Auch die Hilfegesuche an seinen Bruder Karl V. war vergeblich, da Karl mit seinem Heer in Italien gegen die französische Streitkräfte operierte.
 

Ferdinand I.
*1503  †1564

Kaiser Karl V.
*1500  †1558

Graf Niklas Salm
*1459  †1530


Die Verteidigung Wiens wurde von Oberfeldhauptmann Graf Niklas Salm und Wilhelm von Roggendorff organisiert. Am 19. September erschienen Vorhuten der Türken an den Stadtmauern. Die Vorstände außerhalb der Mauern gingen in Flammen auf, tatarische Streifscharen verwüsteten den Südosten. Bereits am 23. Sept. war die Stadt in weitem Bogen eingeschlossen und auf der Donau lagen zahlreiche türkische Schiffe. Nach einem missglückten Ausfall schickte Süleyman I. am 27. Sept. eine Delegation in die Stadt welche den Wienern die Kapitulation nahe legten. Doch Graf Salm schickte die Türken in das türkische Feldlager zurück, ohne auf ihre Forderung einzugehen. Der Kampf um Wien begann. Die Türken begannen nun die Stadt zu beschießen, gleichzeitig starteten sie den für Wien besonderst gefährlichen Minenkrieg. An rund vierzig Stellen wurden unterirdische Gänge gegen die Stadt getrieben, in denen die Angreifer bis zu Stadtmauer gelangen wollten was jedoch durch mehrere Ausfälle und größte Wachsamkeit der Belagerten wirksam verhindert wurde.

Die zahlreichen Angriffe der Türken wurden immer wieder blutig zurückgeschlagen zuletzt am 14. Oktober. Seuchen zwangen schließlich Süleymans Truppen am 15. Oktober 1529 zum Abzug. Die Truppen ließen alles zurück, was sie nicht tragen konnten und verbrannten militärisch wertvolle Ausrüstung und sonstige Gegenstände. Das osmanische Heer hatte fast 20.000 Todesopfer zu beklagen unter denen sich zahlreiche Janitscharen und Sipahis befanden. Die Verluste der Belagerten waren deutlich geringer, doch aufgrund der vielen Verletzten und Kranken waren die Mauern Wiens nur noch von wenigen Tausend Soldaten bemannt worden, doch die Festung Wien konnte von den Osmanen nicht eingenommen werden. 1532 versuchten die Türken erneut einen Vorstoß gegen Wien, der jedoch erneut scheiterte.

1529 eroberten die Türken zum ersten mal die Stadt Ofen (Budapest) und 1532 auch die starke Festung Temeschburg. Das Zentrum Ungarns und Banat war nun endgültig türkische Provinz und blieb dies nun auch für fast 145 bzw. 167 Jahre lang. Siebenbürgen blieb weiterhin unter eigenen Fürsten und versuchte durch Wechselpolitik die jeweilige Situation für sich zu nutzen. Im Jahre 1537 wurde das Banat nach türkischen Vorstellungen neu organisiert. So wurden z.B. Pantschowa und Kubin seit dieser Zeit von einem Beg (Pascha) verwaltet.

Die Türkenzeit im Banat ist u.a. dadurch gekennzeichnet, das die durch den Kriegen ohnehin dezimierte Bevölkerung, sehr hohe Steuern zahlen mussten. Dies wäre noch zu ertragen gewesen, aber die grenzenlose Willkür, der unbeschränkte Despotismus der türkischen Beamten war es, der die heimische Bevölkerung schwinden machte und so das Banat wieder allmählich in eine öde, sumpfige und ungesunde Wüstenei verwandelte. Für das geringste Vergehen wurden die grausamsten Strafen angesetzt. Der Erpressungen und Betrügereien gab es kein Ende, was Wunder wenn die Bewohner ihre Äcker unbebaut ließen und sich entweder ins Ausland flüchteten oder in das mehr gebirgige Land zurückzogen und dort Schutz suchten.

1566 griff der junge Sigismund Zápolyas mit Unterstützung des Paschas von Temeschburg aus das kaiserliche Ungarn an. Sogar der alte Sultan Süleyman I. zog - zum 13 Mal - ins Feld. Starb jedoch einen Tag vor der Eroberung von Zsigetvar, das der heldenhafte Niklas Zriny verteidigte. 1568 schlossen Kaiser Maximilian II. und Sultan Selim II. in Adrianopel wieder einmal Frieden.
 

 Sigismund Zapolya
*1540  †1571

Sultan Selim II.
*1524  †1574


Ungarn hatte im 17. Jahrhundert dem türkischen Druck nichts oder nicht viel entgegenzusetzen. Streitigkeiten des ungarischen Adels untereinander schwächten das Land zudem noch zunehmend. Diese Schwäche und Zerrissenheit der ungarischen Führungsschicht erlaubte es den Türken, im Jahre 1683 erneut Wien zu Belagern. Doch die Türken wurden sehr schnell (1687) von der Reichsarmee unter Herzog Karl von Lothringen in der sog. 2-ten Schlacht von Mohács geschlagen und besiegt.
 

 

Zeittafel der 7. Türkenkriege

1. Türkenkrieg 1529-1568
1521 Eroberung von Belgrad durch die Türken
1532 Eroberung von Temeschburg (durch Türken)
29.08 1526 Niederlage der Ungarn in der 1-ten Schlacht von Mohács,
Ungarn wird dreigeteilt. Westlicher Teil erhielten die Habsburger, Östlicher Teil erhielt Siebenbürgen und die Mitte erhielten die Osmanen.
1528 Einfälle in Krain (durch Türken)
1529 Fall von Ofen (durch Türken)
25.09.1529 1-te Belagerung Wiens (durch Türken)
1532 Belagerung von Güns (durch Türken)
1543 Fall von Stuhlweißenburg und Gran
1547 Waffenstillstand
1562 Friede von Konstantinopel
1568 Friede von Adrianopel

*

2. Türkenkrieg 1592-1606
1593 Sieg bei Sisak
1596 Fall von Erlau (durch Türken)
1598 Rückeroberung von Raab und Veszprem
1600 Fall von Kanisza (durch Türken)
1603 Verwüstung der südl. Steiermark (durch Türken)
1605 Verwüstung der west. Steiermark (durch Türken)
1606 Friede von Zsitva Torok

*

3. Türkenkrieg 1660-1664
1663 Fall von Festung Neuhäusel (durch Türken)
1664 Sieg bei Morgensdorf/Burgenland
10.08.1664 Friede von Eisenberg

*

4. Türkenkrieg 1683-1699
14.07.1683 2-te Belagerung Wiens (durch Türken)
12.09.1683 Sieg am Kahlenberg und Entsatz Wiens durch Prinz Eugen und sein Vetter Ludwig Wilhelm von Baden (Türkenlouis))
09.10.1683 Sieg bei Parkany
27.10.1683 Eroberung von Gran
19.08.1685 Eroberung von Neuhäusel
02.09.1686 Eroberung von Ofen durch Karl von Lothringen
19.10.1686 Sieg bei Szeged
12.08.1687 Sieg bei Mohács (2. Schlacht) durch Karl v.Lothringen
Okt. 1687 Besetzung Siebenbürgens (durch Türken)
09.12.1687 Preßburger Landtag
Ungarn wird habsburgisches Erbland
18.12.1687 Eroberung von Eger
20.06.1688 Eroberung von Lippa
06.09.1688 1-te Eroberung von Belgrad durch Ludwig W. von Baden
und Emanuel von Bayern
24.09.1689 Sieg bei Nisch durch Ludwig Wilhelm von Baden
Aug. 1696 Erfolglose Belagerung von Temeschburg; Sieg durch August dem Starken
11.09.1697 Sieg bei Zenta durch Prinz Eugen
23.10.1697 Plünderung von Sarajewo durch Prinz Eugen
26.01.1699 Friede von Karlowitz

*

5. Türkenkrieg 1716-1718
Apr. 1716 Kriegserklärung der Türken an Österreich
05.08.1716 Sieg bei Peterwardein durch Prinz Eugen
12.10.1716 Eroberung von Temeschburg durch Prinz Eugen
Nov. 1716 Eroberung einiger Festungen an der Donau durch Graf Mercy.
Pantschowa, Neu-Planka und Neu-Orschowa
18.081717 2-te Eroberung Belgrads durch Prinz Eugen
21.07.1718 Friede von Passarowitz

*

6. Türkenkrieg  1737-1739
1739 Friede von Belgrad

*

7. Türkenkrieg 1788-1791
1791 Friede von Sistowatz

 

Seite noch im Aufbau!!

 

Nach oben • Wiedereroberung

Home • Geografische Lage • Geschichte • Neue Nachrichten • Anzeigen • Neue Inhalte • HOG • Brauchtum • Bildergalerie • Forum • Gästebuch • Links • Kontakt • Sonstiges • Suchen • Disclaimer • Seiteninhalt

Stand Januar 2010


erfolgreich flirten  

Webspace - Webhosting