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Samstag
Christkinds getreuer Knecht
Von
grünen Tannen ganz umstellt,
liegt still ein Haus am end der Welt.
Darinnen haust auf seine Art
ein alter Mann mit langem Bart.
Wenn´s Winter wird, da gibt´s zu tun:
da kann er nur am Abend ruhn.
Und wenn´s die ersten Flocken schneit,
dann lächelt er: Bald ist´s soweit.
Und eines Abends schwebt ganz sacht
ein Engel wieder durch die Nacht.
Er schwebt umglänzt von goldnem Schein
aufs Häuschen zu und geht hinein.
"He, Alter", - ruft es -, "sei bereit:
die Zeit ist da, es ist soweit!"
Der
Engel aber, das ihr´s wisst,
kein anderer als das Christkind ist.
Ihm dient der Alte treu und recht:
Knecht Ruprecht ist´s, des Christkinds Knecht.
Längst fertig sind die Sachen all:
der Esel wartet schon im Stall.
Der gute Graue, dick vom Ruh´n
bekommt nun tüchtig was zu tun.
Zwei große Säcke bis zum Rand gefüllt
So geht es dann ins Menschenland,
am Nächsten klopft´s dann bei euch an.
Du kriegst ´nen Schreck...
"Der Weihnachtsmann!"
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