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1. Dezember

 


Freitag
 


Der Traum


Ich lag und schlief, da träumte mir
ein wunderschöner Traum
Es stand auf unserem Tisch vor mir
ein hoher Weihnachtsbaum.
Und bunte Lichter ohne Zahl,
die brannten ringsumher;
die Zweige waren allemal
von goldnen Äpfel schwer.
Und Zuckerpuppen hingen dran;
das war mal eine Pracht!
Da gab´s was ich nur wünschen kann
und was mir Freude macht.
Und als ich nach dem Baume sah
und ganz verwundert stand,
nach einem Apfel griff ich da,
und alles, alles schwand.
Da wacht´ ich auf aus meinem Traum,
und dunkel war´s um mich.
Du lieber schöner Weihnachtsbaum
sag an, wo find´ ich dich?
Da war es just, als rief er mir;
"Du darfst nur artig sein;
dann steh´ ich bald wiederum vor dir;
jetzt aber schlaf nur ein!
Und wenn du folgst und artig bist,
dann ist erfüllt dein Traum,
dann bringt dir der heil´ge Christ
den schönsten Weihnachtsbaum."
 

 

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